Augenblicke verändern uns

mehr als die Zeit. Charlotte Wolff



 

 
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BÜCHER


Wegen Wersai
Leben im Quadrat
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Wiborada
Anna Pestalozzi-Schulthess

Meine getreue Schulthess

"... das ganze Herz deiner Mutter"

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Dagmar Schifferli 

 

 Literatur / Gerontologie / Sozialpädagogik



Endlich waren Veranstaltungen wieder möglich! Zum Beispiel eine zu Ida Bindschedler, über die ich am Mittwoch, 2. Juni 2021, berichtete.


Ida Bindschedler und die Turnachkinder


Wer kennt sie nicht, „Die Turnachkinder im Sommer“ und „Die Turnachkinder im Winter“? Und wo sie entsprechend der Jahreszeit wohnten? Im Sommer in der Seeweid, da, wo bis vor kurzem das Museum Bellerive stand, heute das Zentrum für Architektur Zürich, im Winter am Weinplatz 7, gegenüber vom Hotel Storchen an der Limmat.
Dieser Nachmittag unter der Leitung von Dagmar Schifferli gab Einblicke in das Leben und Werk der Autorin Ida Bindschedler, die vor über 100 Jahren auf dem Friedhof Erlenbach bestattet wurde.
Mittwoch, 2. Juni, im Saal des Kirchgemeindehauses.


Es war eine sehr anregende Veranstaltung. Nochmals herzlichen Dank an Frau Ehrbar und das interessierte Publikum!
Regina Ehrbar, 
regina.ehrbar@ref-erlenbach.ch




Mein neuester Roman "Wegen Wersai" spielt Mitte der 1960er-Jahre. Katharina erlebt aus nächster Nähe, wie Fremdenhass und unbelehrbare Nazis weiterhin in der Schweiz Einfluss nehmen möchten. Schwarzenbach, die Katastrophe am  Mattmarkstaudamm, aber auch Ferien im Tessin und in Wildhaus, die Expo in Lausanne... Der Roman verwebt auf überzeugende und spannende Weise persönliche Erlebnisse der zwölfjährigen Katharina mit den damals aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen in der Schweiz.





Aus meiner Texterei –  

Meine Beiträge für die Mediathek der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur sowie früher für die Pro Senectute oder im seniorweb.ch 

(weitere Rezensionen s. entsprechender Menüpunkt links)


Nachstehend einige Beispiele:

 

               Sie hinterliess eine Lücke

Nur ein Wochenende, aber eines, das es in sich hat. Drei Freundinnen, alle über siebzig, beschliessen, ausgerechnet über Weihnachten das Strandhaus der kürzlich verstorbenen vierten Freundin Sylvie zu räumen. Nehmt euch, was ihr wollt, hatte ihnen deren Tochter zuvor erlaubt, wohl auch, damit sie sich nicht selbst mit der Räumung des Hauses herumschlagen musste. ...

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                      Einsichten mit subtilem Humor

Als hätte Elisabeth Strout einfach nur gut zugehört, beobachtet und mitgeschrieben, was in Crosby so alles passiert, in dieser kleinen Stadt an der Küste von Maine.

Da ist beispielsweise der 74 Jahre alte Jack Kennison, bis zu seiner Pensionierung Professor in Harvard und fest davon überzeugt, er habe es verdient, jetzt so dazusitzen mit der Einlage in seiner Unterhose wegen seiner Prostata. Nicht er, sondern seine Frau Betsy müsste noch leben, und dass sich seine lesbische Tochter von ihm distanziere, sei nur allzu verständlich, denn ...

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                       Verluste verzeichnen

Allein schon die Vorbemerkungen fesseln die Leserin. Mit lockerer Feder berichtet Judith Schalansky, was während ihrer Arbeit an dem Buch verglühte (die Raumsonde Cassini), zerschellte (Marslander Schiaparelli), verschwand (eine Boeing 777), zerschlagen, gesprengt oder eingeschläfert wurde, einstürzte oder in Flammen aufging. Beim Lesen wird einer ganz klamm ums Herz. Doch dann listet Schalansky auf, was zur selben Zeit entdeckt, freigelegt oder rekonstruiert werden konnte.

Am Leben zu sein, so Schalansky, bedeutet, ...

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                     Feinfühlige Gespräche mit Leonard Cohen

Für sein Leben habe er nie eine Lösung gefunden, selbst in Zeiten seiner grössten Erfolge nicht. Das sagt der weltberühmte Poet und Sänger Leonard Cohen über sich selbst. Fast ausnahmslos habe er mit seinen Texten gerungen, ganz selten nur war er zufrieden mit dem, was er geleistet hat. Denn es ging ihm immer um sehr viel mehr, als nur darum, Texte zu schreiben. Es ging ihm ums Überleben und gleichzeitig, eine Form zu finden, die es dem "Song erlaubt zu existieren". 

Eine Ausnahme von seinen ihn stets begleitenden Selbstzweifeln bildeten einige wenige frühen Jahre, während derer er von einem unergründlichen Grössenwahn beseelt war. Er war überzeugt davon, ...

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           Keine Schuldgefühle

Schuldgefühle – wer kennt sie nicht, diese nagende Bedrückheit, den Eltern nicht gerecht geworden zu sein. Zu selten die Mutter angerufen, den verwitweten Vater an seinem Geburtstag nicht besucht, weg in eine weit entfernte Stadt gezogen. Die Liste liesse sich um viele Beispiele erweitern. Denn in uns drin wühlt der Gedanke, dass die Eltern doch ein Recht haben auf unsere Unterstützung, auf Gespräche mit uns oder auch, unsere eigenen Kinder, also ihre Enkelkinder, häufig zu sehen. 

Die Gründe, die uns zu dieser Überzeugung führen, sind naheliegend: Unsere Eltern ... 

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                    Kehrtwende in der Krise 

Nachdem Marie Luise Kaschnitz uns mit der Lebenslüge ihrer “Eisbären“-Protagonistin konfrontiert hat (seniorweb vom 25.4.2020, Welche Wahrheit?), verrät uns der Schriftsteller Thomas Bernhard (1931-1989) die wichtigste Entscheidung seines Lebens. 

Angeregt durch die momentan besonders aktuelle Frage, ob es richtig ist, inmitten einer Krise die komplett entgegengesetzte Richtung einzuschlagen, übt „Der Keller. Eine Entziehung“, erstmals erschienen 1976, auch bei erneuter Lektüre einen unwiderstehlichen Sog aus. 

Gerade mal 16 Jahre alt war Thomas Bernhard, als er frühmorgens auf dem Weg ins Gymnasium beschloss, ab sofort in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Sein erstes Ziel war das Salzburger Arbeitsamt, wo er die Beamtin um eine Adresse für eine Lehrstelle bat. Die Beamtin zögerte, dachte wohl, sie hätte es mit einem momentan verwirrten Pubertierenden zu tun. Der Junge jedoch liess nicht locker, bis sie ihm einen Zettel aushändigte mit einer Adresse in der „entgegengesetzten Richtung“. Herr Podlaha mit seinem Lebensmittelgeschäft…

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch 



                                    Das Obere vom Streuselkuchen

Auch dieser wieder entdeckte und mit erneuter Faszination gelesene Roman könnte eine Anregung bieten, um in diesen Corona-Zeiten über Vergangenes nachzudenken. Wie beispielsweise die Beziehung zur eigenen Mutter, wie sie Gabriela Wohmann so treffend erzählt.

Bis zuletzt winkte die Mutter dem Auto nach, an jenem Abend, genau ein Jahr nach dem Tod ihres Ehemannes. Sie ist jetzt Witwe, wird nach dem Abschied von ihrer Tochter und dem Schwiegersohn wieder allein in der Wohnung sein. Der Besuch hat das ständig schlechte Gewissen der Tochter ihrer Mutter gegenüber kaum gelindert. Die Tochter fühlt sich elend, macht sich Vorwürfe, sich nicht genügend um ihre Mutter zu kümmern. Dieses Kümmern würde allerdings auch ...

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



Hinter den Kulissen

Dass die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk 2019 rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018 erhielt, wissen wir alle. Was sich jedoch vom Zeitpunkt der Verkündung bis zur Verleihung des Preises hinter den Kulissen alles tut, bleibt uns normalerweise verborgen. Der Kampa Verlag lässt uns nun daran teilnehmen.

Die Chronologie der Ereignisse befindet sich in dem Band, in dem auch Tokarczuks Preisrede sowie ein Essay zum Thema Übersetzer abgedruckt sind.

So ganz unerwartet kam die Verleihung des Nobelpreises… 

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch



                                   Keine Lebenszeit verschwenden 

Wenn im Laufe des Februars die Neujahrsvorsätze irgendwohin verschwunden sind, ist es vielleicht sinnvoll, sich nun auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen. Die Überlegungen des römischen Philosophen Seneca könnten dabei auch für heutige Menschen hilfreich sein.

Ihre Landgüter lassen die Menschen von niemandem in Besitz nehmen. Beim geringsten Streit über den Grenzverlauf greifen sie nach Steinen und Waffen. In ihr eigenes Leben jedoch lassen sie andere unbehelligt eindringen. Sie gehen sogar soweit, die künftigen Mitbesitzer selbst einzuführen.

Seneca staunt und ist empört darüber, wie die Menschen mit ihrer kostbaren Lebenszeit umgehen. Nicht die Missgunst der Natur ist es …

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  



                                 Wie war das, als Sie...? 

Der helle Raum im Erdgeschoss der Bibliothek in Richterswil ZH verbreitet eine angenehme Atmosphäre. Auf dem langen Holztisch stehen Kaffeetassen, Rahm und Zucker schon bereit. Die ersten Teilnehmerinnen treffen ein, eine Frau hat für das Erzählcafé, das heute unter dem Thema 'Peinlich, peinlich' steht, selbst gebackene Mandelgipfel mitgebracht.

"Da keine Anmeldung erforderlich ist, wissen wir nie, wie viele Menschen kommen werden", erklärt Gabriela Giger, die als Altersbeauftragte der Gemeinde seit vielen Jahren auch das Erzählcafé in Richterswil leitet. "Mit grosser Begeisterung", wie sie betont, "denn ... 

Der vollständige Bericht ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  



                          General Wille war auch gnädig

Eine neuere Publikation bearbeitet ein Thema, das es bisher noch nicht in das kollektive Gedächtnis der Schweiz geschafft hat: Die Begnadigungsgesuche an General Ulrich Wille während des Ersten Weltkrieges. Es waren mehrere Tausend.

Der Rang und die Bezeichnung 'General' existiert in der Schweizer Armee bekanntlich nur bei einer Kriegsmobilmachung. Ernannt von der Bundesversammlung, ist er der oberste Befehlshaber über die Armee und gleichzeitig – als Schweizer Spezifikum – auch der Gnadenherr. Von ihm hing es daher ab, ob ein von der Militärjustiz Verurteilter begnadigt wurde oder eben nicht.  

Die vollständige Rezension ist zu lesen unter www.seniorweb.ch  




   


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Am Samstag, 26. Oktober 2019, moderierte ich im Rahmen von

"Zürich liest" gemeinsam mit Brigitta Klaas Meilier die Neuerscheinungen von femscript.ch., dem Netzwerk Schreibender Frauen. Der Anlass war sehr gut besucht, für alle eine grosse Freude! Herzlichen Dank auch an die Pestalozzi Bibliothek Zürich-Altstadt für die generöse Gastfreundschaft!










Brigitta Klaas Meilier, Isolde Schaad, Dagmar Schifferli (v.r.n.l.) Foto ©: Felix Räber

Isolde Schaad las aus ihrem neuen Roman "Giacometti hinkt".



                              Katja Fusek stellte ihren Roman "Aus dem Schatten vor".

                              Foto ©: Felix Räber




Am 3. Oktober 2019 feierten wir in der Bibliothek Wetzikon den 100. Geburtstag von Ida Bindschedler, der erfolgreichen Autorin der "Turnachkinder im Winter" und der "Turnachkinder im Sommer". Würdigung des Lebenslaufs sowie Lesung einiger Passagen aus den Büchern mit anschliessendem Gespräch.

 


 

Und weiterhin im Buchhandel: Wegen Wersai 


Eine gutbürgerliche Familie Mitte der 1960er-Jahre in der Schweiz. Ausflüge mit dem Auto oder Sommerferien im Tessin gehören genauso dazu wie Fremdenfeindlichkeit, repressive Erziehungsmethoden und streng geschützte Familiengeheimnisse. Dazu passt auch Katharinas Pflegemutter Tantelotte, ein ehemaliges BDM-Mitglied. Zu ihr fühlt sich der Vater nicht nur aus ideologischen Gründen hingezogen. Katharina passt sich jedoch nur vordergründig an und durchschaut das Lügengespinst der Erwachsenen immer besser.                                                                                  

Eine berührende Familiengeschichte, eingebettet in bedeutende gesellschaftspolitische Ereignisse wie das Mattmark-Unglück im Wallis, die Expo 64 oder den Frankfurter Auschwitz-Prozess. Erzählt aus der Sicht der 12-jährigen Katharina, einer willensstarken und pfiffigen Heranwachsenden, deren Widerstand gegen die Autoritäten immer wieder zu scheitern droht. Und weshalb eigentlich soll Versailles an allem schuld sein?

                            

                     






 

          

 


Verlag Rüffer & Rub literatur, Zürich

190 Seiten.

http://www.ruefferundrub.ch

 

 "Meisterhaft verbinden die verschiedenen Elemente und Funktionen dieses literarischen Werks das Faktische, das Intuitive, das Emotionale und das Formale zu einem vielseitigen, geschlossenen Erlebnisraum für die Leser. " 

F. Vollenweider auf: www.seniorweb.ch

"Der seltene Fall eines geglückten Stücks Erzählliteratur". Charles Linsmayer im St. Galler Tagblatt, der Luzerner Zeitung, der Zuger Zeitung und vielen weiteren Zeitungen. Lesen Sie die hervorragende Rezension gleich hier mit einem Klick!

 

 

 

 

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"Hilfreich und unterhaltsam zugleich"

Die Demenzerkrankung in Romanen und Erzählungen. 

Meine Vorträge ermöglichen einen hilfreichen Blick auf die Demenzerkrankung und können bei Angehörigen dazu beitragen, den Alltag besser zu bewältigen. Vortrag mit anschliessendem Gespräch.


 

 

 

Anfragen für Ihre Bibliothek, Ihren Verein, Ihre (Angehörigen-) Gruppe richten Sie bitte an dschifferli@gmx.ch 




 

Faszinierend, die unterschiedlichen literarischen  Zugänge 

in Romanen und Erzählungen zum Thema Demenz.